60 Jahre KLJB Visbek

-Geschichte-

 

1949 - Das Jahr der historischen Ereignisse: Gründung der Bundesrepublik Deutschland, Gründung der NATO und Gründung der KLJB Visbek

Einen interessanten Rückblick in die Vereinsgeschichte - unter dem Zeichen von "Krüz un Ploog" - geben zahlreiche Protokolle aus den fünf Jahrzehnten ihres Bestehens.

1. Gründung und Organisation

Die KLJB Visbek entwickelte sich aus einer Gruppe von jungen Männern. die sich neben religiösen auch mit landwirtschaftlichen Themen befassen wollten. Zunächst gab es kein festes Programm, keine festen Mitglieder und keine feste Organisation.

Veranlasst

Jede Bauernschaft wählte je nach Mitgliedszahl 1-2 Vertrauensleute, die in einer Arbeitsgemeinschaft unter Vorsitz der Pfarrführung, gebildet aus dem Präses und dem Pfarrobmann, dem Schriftführer und dem Kassierer den Vorstand der Ortsgruppe. Der Vorstand wurde in einer jährlich stattfindenden Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft gewählt. 1957 erweiterte man den Vorstand auf der Generalversammlung durch Wahl eines zweiten Schriftführers und zwei weiteren Personen.

Wegen der hohen Mitgliederzahl fanden die Gruppenverbände zunächst getrennt in den einzelnen Bauernschaften statt. Da die Mitgliederzahl durch die kriegsschwachen Jahrgänge jedoch stark zurückging, verlegte man später die Veranstaltungen von den Bauernschaften in den Ort Visbek.

Sowohl die Landjugendgruppen in den einzelnen Bauernschaften als auch die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft trafen sich vierzehntägig. Wegen der Feldarbeit wurden allem in den Sommermonate die Termine auf ein Minimum reduziert. Die Gruppenabende in den Bauernschaften fanden meist in der Dorfschule statt, während die Arbeitsgemeinschaft im Visbeker Pfarrheim zusammenkam. Bei größeren Veranstaltungen, zu denen alle Landjugendmitglieder eingeladen waren traf sich häufig bei Thöle-Zurhake.

 

Ab dem Jahr 1955 fand alljährlich eine ordentliche Generalversammlung aller Ortsgruppenmitglieder im Pfarrheim Visbek statt. Der Tag dieser Versammlung begann  morgens mit einer Gemeinschaftsmesse. Am Nachmittag traf man sich erneuet zur Feier einer Andacht, der sich die eigentliche Generalversammlung anschloss. Diese diente durch das Verlesen des Kassenberichtes und Tätigkeitsbericht dem Rückblick auf das vergangene Jahr und der Neuaufnahme von Mitgliedern. Erst ab dem 1962 fanden hier auch die Vorstandswahlen statt. Zur Generalversammlung wurden jeweils Redner eingeladen, die zu bestimmten Themengebieten redeten.